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(Stand 21.08.2013)

1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04

Freitag, 12.02.2016, 20:30, Mainz, Coface Arena, 32107 Zuschauer und ohne Schalke wär dort gar nix los gewesen.

Glück auf,

es ist Freitag und es geht nach Mainz. Woher kenne ich das bloß?

Nachdem wir uns im letzten Jahr schon dort an einem Freitag getroffen hatten (Bericht folgt), kamen Andreas und Karsten auch diese Saison wieder nach Rheinhessen.

Carina musste diesmal leider absagen, weshalb mein Cousin Hermann einsprang. Hermann ist Winzer, aber dazu später mehr. Fußball ist nicht so sein Ding, also auch kein Schalker, aber wer weiß, was nicht ist, kann ja noch werden J

Mit Jip waren wir also zu fünft bei den nullfünfern. Vincent blieb bei der Oma, was für uns auch eine Premiere war, denn normalerweise schleppen wir ihn ja überall mit hin. Aber 20:30 wäre dann doch zu spät geworden und leider haben wir ja viel zu selten die Möglichkeit das wir ihn mal bei der Oma lassen zu können.

Treffpunkt war dieses Jahr am Bahnhof und nach ein paar Bier und Weinchen, ratet mal wer,  in einer Mainz 05 Sportkneipe, wo wir aber ganz nett aufgenommen wurden, ging es mit Zwischenstopp im Döneraden unseres Vertrauens mit den in Mainz üblichen Sonderbussen ab zum Möbelhaus auf dem Rübenacker.

Man denkt ja normalerweise, „Gut, Bus gefahren bin ich schon oft, was soll ich da noch neues erleben?“ Aber auch hier gilt, Wanderer, kommst du nach Mainz, erlebst du etwas neues.

Oder habt ihr schon mal ein lebendes, vermutlich Tschechisch sprechendes, Navigationsgerät auf dem Sitz in der ersten Reihe erlebt? Wir jetzt schon. Die junge Frau war auf jeden Fall anscheinend dazu da, der Fahrerin zu sagen, wo die hinfahren muss, so genau hab ich das alles ja nicht verstanden, mein, vermutlich, Tschechisch ist ja nicht so flüssig.

Wie dem auch sei, letztlich kamen wir nicht bei Sparta Prag, sondern bei Mainz 05 an, wie wird das ja auch vorhatten. Nach der gewohnten Fernwanderung durch Feld und Wiesen von der Bushaltestelle hin zum Möbelhaus, kamen wir rechtzeitig vor Spielbeginn an.

Wie ihr auf diesem Bild sehen könnt, hatte zumindest Andreas seinen Spaß beim Eintritt. Aber für über 30,-EUR für die Karte, muss ein bisschen Extra schon drin sein.

Unsere Plätze waren dann aber auch in der ersten Reihe direkt hinterm Tor. Voll dabei, statt mittendrin. Karsten richtetet sich auch gleich gemütlich ein, wie zuhause auf dem Sofa. Die Hose blieb dann aber zum Glück doch an.

Das Stadion war bei weitem nicht ausverkauft und in unserem Bereich des Blocks waren überwiegend Schalker, was den Vorteil hatte, dass wir von niemandem aufgefordert wurden uns hinzusetzen und so das komplette Spiel im Stehen verfolgen konnten.

Natürlich sieht man aus dieser Perspektive kaum was auf der anderen Seite des Platzes geschieht, aber zum einen kann das bei Schalke spielen manchmal sehr herzschonend sein, zum anderen ist man bei Aktionen vor dem „eigenen“ Tor tatsächlich so nahe dran, dass der eine oder andere bei Schüssen über oder neben das Tor schon mal zusammengezuckt sein dürfte.

Als alter Torwart, wobei die Betonung leider auf alt liegt,  war das natürlich für mich kein Problem und fast hätte ich sogar das 1:0 für Mainz verhindern können. Ich sah den Schuss wirklich ganz genau auf mich zukommen. Aber schon als „Aktiver“ hatte ich mir ja immer den Spitznamen „Schranke“ gewünscht. Nein, nicht wegen der Pommes rot-weiß, sondern wegen der Geschwindigkeit mit der ich einem Ball hinterhergesprungen bin. Das mit dem Spitznamen hat dann aber leider nie geklappt. Meistens hat man mich Pfeife,, Flasche oder Vollpfosten genannt, aber das mit dem Bälle halten hat ja meistens irgendwie auch nicht geklappt.

Kurz nach der Pause konnten wir, wieder direkt vor unserem Tor, den Ausgleich feiern. Ich muss aber zugeben, dass ich, obwohl keine 5 m weg vom Geschehen, aufgrund der vielen Versuche die dem Treffer vorausgingen, mich so sehr am Aufregen war, dass ich nicht mal mehr erkannt habe, wer das Ding dann letztendlich rein gestochert hatte (Belhanda wars).

Nach dieser Szene lief dann leider fast die komplette 2. Halbzeit auf der anderen Seite des Spielfelds ab, weshalb wir von unserem tollen Platz nicht mehr so viel hatten und wenn statt König Ralle, dann die ganze Zeit der Bruder von Baktus vor dir, in DEINEM Tor steht, ist das ganze auch lange nicht mehr aufregend.

Ein paar blödsinnige Wechsel später war die Partie dann vorbei und wir hatten einmal mehr in Mainz verloren. Witzig zu erwähnen ist noch eine Szene. Schräg vor uns standen zwei Balljungen, die bei einer Szene in der ersten Hälfte, ganz die Mainzer Fußballexperten, nach einem Schuss ins Toraus zwei Bälle zum Torwart zurückwarfen.

Später dann, als einer der beiden Mainzelmännchen dann während des  Spiel auch noch sein Smartphone herausholte, was Karsten mit einem lauten und energischen „Steck bloß dein Telefon ein, Kerl“ kommentierte, hättet ihr mal sehen sollen, wie schnell der das Teil wieder in seiner Tasche verschwinden lies. J Zur 2. Halbzeit kamen die zwei dann auch gar nicht erst wieder, hatten wohl Angst vor dem bösen Schalker Onkel hinter ihnen.

 

Nach Spielschluss begaben wir uns, diesmal ohne Stopp bei unseren türkischen Kumpels vom Döner gegenüber dem Puff, direkt zurück zu meinen Eltern.

Am nächsten Tag gab es für die beiden Ruhries zuerst eine persönliche Stadtführung durch Alzey, die heimliche Hauptstadt Rheinhessen und anschließend ein Besuch im Weingut von Hermann.

An dieser Stelle nochmal recht herzlichen Dank an Hermann und Kirsten für die tolle Kellerführung mit Verkostung. Ich musste leider fahren, aber Andreas und Karsten bekamen ihren Teil ab und konnten so, trotz einer Niederlage, die Rückfahrt beschwingt und gutGElaunt antreten.

Besonders erwähnen möchten wir auch noch, dass Hermann in seinem Keller ein Fass im Einsatz hat, dass tatsächlich im Jahr 1904 hergestellt wurde.

Wenn er da noch einen blauen Wein herstellen könnte.. aber wollen wir mal nicht zu viel verlangen.

 

Auch wenn es nächste Saison wieder ein Freitag werden sollte, ich denke das wir ganz im Sinne eines Traditionsvereins, die Tradition der Mainzfahrt fortsetzen werden.      

 

Der Wein zu diesem Spiel wurde präsentiert vom Weingut Kern in Wallertheim.

http://www.wein-gut-kern.de/               

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