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(Stand 21.08.2013)

FC Schalke 04- SV Werder Bremen 3:1

Samstag, 09.11.2013, 15:30, Arena Auf Schalke Gelsenkirchen, 61.973 Zu. (ausverkauft)

KICKER-Infos zum Spiel

Morgens um Zwölf in Deutschland, der Schnuller sitzt. Auf geht`s auf Schalke!

Zum Heimspiel gegen Bremen stand für die Mekongknappen endlich mal wieder ein Heimspielbesuch auf Schalke an.

Ich muss zugeben, dass ich etwas Sorge hatte was die doch recht lange Anreise mit unserem kleinen Vincie anging. Es sollte ja seine erste Reise Richtung Pott werden, mit ins Stadion wollten wir ihn natürlich eh noch nicht nehmen.

Da Steffi und Dirk ihre Arenataufe erleben sollten, war es aber unmöglich einen Rückzieher zu machen.

Die Vorfreude auf das Wochenende war ohnehin riesig, aber ganz besonders bei Steffi glaube ich.

Am Freitag den 08. November ging es somit gegen Mittag los gen Essen, wo wir uns bei Holger angemeldet hatten.

Man kann viel über Holger sagen wenn man will, so wie er viel sagt, auch wenn man nicht will, aber eines ist er ganz bestimmt nicht, ein schlechter Gastgeber.

Fürsorglich wie eine kleine Hausfrau umsorgt er seinen Besuch. Wenn Du, lieber Leser, mal in der Nähe bist, klingel einfach und bleib ein par Wochen. Ich könnte mir denken er würde sich freuen.

 

Zwei Mann, eine Frisur. Pause an der A45

Da wir diesmal im Kofferraum u.a. auch den sperrigen Kinderwagen zu transportieren hatten, stand die übliche Kiste Krug für Holger im Fußraum des Beifahrersitzes.

Ein verlockender Anblick,, der mich als Fahrer aber trotzdem nicht von der Straße ablenken durfte, ich hatte schließlich wertvolle Fracht zu transportieren. Nee, Holger, ich meine jetzt nicht deine Kiste Bier, ich meine Vincent und Jip!

Warum dann bei der Ankunft in Essen im Kasten aber eine Flasche gefehlt hat, ist mir tatsächlich ein Rätsel. Vermutlich habe ich das beim Kauf nicht bemerkt, oder hab ich etwa doch während der Fahrt eine Flasche ausgetrunken ohne mich daran zu erinnern?

Man spricht ja gerne vom Unterbewusstsein, das einem Streiche spielt was die Erinnerung angeht, aber es müsste doch einem Wunder gleichkommen, wenn ich schon nach nur einer Flasche Bier keine Erinnerung mehr gehabt hätte…

Wie dem auch sei, auch wenn ich die Stimmen der Pharisäer schon hören kann, glaubt mir einfach das ich während der Fahrt nichts getrunken habe … und außerdem, ihr hättet doch auch gar keine Beweise….

 

Trotz meiner Befürchtungen ob Vincie während einer so langen Fahrt ruhig bleiben würde, verlief die Fahrt äußerst angenehm. Mit zwei Stopps, einmal Wickeln, einmal Stillen, kamen wir problemlos bis ins Revier.

Hier könnt ihr euch selbst ein Bild machen,dass die 20 Ct Pinkelgebühr für Tank und Rast, zumindest was die Wickelräume angeht, gut investiert sind.
Alle Achtung! Wäre das ein Hotelzimmer gewesen, ich wäre versucht gewesen, die komplette Einrichtung mitsamt Wanddekoration in den Koffer zu packen.

Es gab sogar Platz für gymnastische Übungen, ganz so, wie es der ADAC empfiehlt, um lange Reisen unbeschadet zu überstehen.

Auf einem Parkplatz vor Siegen begegneten wir übrigens einem anderen Schalker, mit dem ich mich kurz unterhielt.

Schön wenn das so funktioniert und mir ist schon häufig aufgefallen, dass, wenn man heute überhaupt noch Aufkleber auf einem Auto sieht, es oft Schalker sind, die sich so zu ihrem Verein bekennen.

Ich finde das klasse, aber natürlich nicht bei jedem Verein, eh klar. Ihr wisst was ich meine.

 

Selbst der gefürchtete Freitagabendistderruhrpotteineinzigerstau hielt uns kaum auf, so dass wir schon gegen 18:00 im Essener Süden bei Holger auftauchten, wo das rollende Sigmaringer Einfamilienhaus schon auf uns wartete.

Da, neben meiner, fast vollen, Kiste Krug, Steffi und Dirk eine Kiste Sigmaringer Bier im Wohnzimmerschrank transportiert hatten und Holger mit einer Kiste Moritz Fiege Bernstein kurz nach uns von der Arbeit nach Hause kam, sollte die Abendunterhaltung gesichert sein.

Zuvor mussten wir aber noch das mobile Bett für Vincent herrichten, was sich, so ganz ohne Alex, als gar nicht so einfach erweisen sollte.

Nicht das der junge Herr Vincent Chokdee später dann allzu lange darin geschlafen hätte.

Schöner Essen vor schöner Wohnen Optik. Asoziale Schalker!

Dank Bier und hausgemachter Bestellpizza, entschieden wir uns ziemlich schnell dafür, dass wir den Abend bei Holger verbringen würden.

Meiner Verantwortung als Fanclubvorsitzender gerecht werdend hatte ich selbstverständlich auch daran gedacht die „Fußball ist unser Leben“ DVD mit Uwe Ochsenknecht mitzubringen. Böse Zungen behaupten ja das ich selten ohne diesen Film vor die Tür gehen würde, was aber doch stark übertrieben und am Vokuhila herbeigezogen ist.

Ist euch eigentlich aufgefallen, dass auf jedem Bild mit Essen, Steffi zu sehen ist?

Aber eines muss ich zugeben. Ich kann mittlerweile definitiv nicht mehr sagen an wie vielen alkoholgeschwängerten Abenden ich diesen Film schon gesehen habe.

Nach besonders schmerzhaften Niederlagen kann es ein, dass ich mir statt Sportschau diesen Film ansehe und danach geht es mir meistens wieder besser.

Wenn bekannt würde, wie gut dieser Film gegen Depressionen hilft, es gäbe ihn nur noch für ganz viel Geld in Apoheken zu kaufen.

Nagut, auf fast jedem.

Besonders gerne erzähle ich auch immer wieder die Geschichte, dass Karsten und ich damals bei den Aufnahmen im Parkstadion dabei waren.

Vielleicht kann man uns in der Nordkurve, am äußersten Block zur Gegengerade hin, nicht wirklich so ganz genau erkennen, aber eins ist doch wohl offensichtlich, ohne uns wäre der Film auch nicht halb so schön geworden.

 

Nummer 007 jagt Dr. No

Am nächsten Morgen, nachdem auch die Sigmaringer endlich aus dem Kofferraum ihres Autos gekrochen kamen, genossen wir das ausgiebig Frühstück, welches zum "All In" Paket bei Übernachtungen im Hause Schmidt gehört.

Danach fuhren wir noch schnell zum Shoppingbummel ins Chinatown von Oberhausen. In einen Asialaden den man uns ans Herz gelegt hatte.

Verglichen mit den bei uns üblichen Tante Wong Läden, war das in der Tat ein umfangreiches Angebot. 

 

Zum Glück wurden wir nicht geblitzt, wie hätte ich der Polizei erklären sollen das wir nichts getrunken hatten.

Danach machten wir uns dann aber auch schon ziemlich früh auf den Weg Richtung Berger Feld, da wir Steffi und Dirk vor dem Spiel ja noch einiges an Naturschönheiten zu zeigen hatten.

Da selbst Hyundai Fahrerin gewohnt an den Ferrari Südkoreas, erklärte sich Steffi dankenswerter Weise bereit nach dem Spiel die Heimfahrt zu übernehmen.

Da Holger und ich somit an diesem Tag nicht mehr fahren mussten entschlossen wir uns ziemlich einstimmig endlich mal wieder ein paar Stadionbiere zu trinken.

Andreas fand das offenbar auch eine ganz bezaubernde Idee, nur Karsten konnte man ansehen, wie sehr er sich einen besseren Öffentlichenpersonennahverkehrsanschluß zur Hühnerheide gewünscht hätte.... oder einen Hyundai.

Danke für die freundliche Begrüßung
Arena Touristen im Sightseeingmodus
Isst das diesmal ne Bratwurst, Steffi?
Erwin?

Nachdem wir uns alle Sehenswürdigkeiten angesehen hatten, die es für Schalke Neulinge so zu sehen gibt, ging es ab ins Stadion, wo wir bei der Ankunft des Mannschaftsbusses die Spieler begrüssten.
Ja klar, jetzt sagen wieder alle das die Spieler da in der Konzentrationsphase sind, dass sie rießige Kopfhörer tragen und auf den Boden vor ihren Füßen starren müssen, dass sie da gar keine Zeit haben mal ihren Fans kurz zuzuwinken.

Erwin!

Natürlich, aber da frag ich mich schon, wie es ein Weltstar wie Raul geschafft hat die Fans sogar abzuklatschen, um dann auf dem Platz trotzdem immer zu 104% konzentriert gewesen zu sein.

 

Wie auch immer, endlich ging es dann in unsere Nordkurve.

Für mich ist es bei Heimspielen mittlerweile eh immer am schönsten, wenn vor dem Spiel das Vereinslied läuft. Irgendwo hab ich das bestimmt schon mal geschrieben, aber dann habe ich immer das Gefühl,

Dat is mein Schalke!

Natürlich stellten wir uns zu Karsten und Andreas auf deren Stammplätze im  G Block und zum Glück gibt es dort etliche die das Vereinslied auch mitsingen, so wie es sich für einen Schalker einfach GEhört. Völlig egal ob man eine Nachtigallenstimme hat, oder sich anhört wie der Brummton eines alten Kühlschranks, was übrigens ungefähr meiner Singstimme entsprechen dürfte.

Das Spiel begann zäh und im Laufe der 90 Minuten hatten Walldorf und Statler hinter mir so ziemlich jeden einzelnen Spieler durch, der unbedingt ausgewechselt gehört, weil er die größte Pflaume ist, die jemals überhaupt irgendwo mal versucht hat gegen ein Ball zu treten.

Das kann einen zwar irgendwann mal nerven, aber das gehört dazu.

Austrinken, Holger wartet schon

Während des Spiels habe ich natürlich schon ein paar Mal Jip vermisst, ohne die ich die letzten 5 Jahre nie im Stadion gewesen bin. Aber immerhin konnte sie zuhause in Holgers Wohnzimmer die Zeit ausgiebig für Fotosessions mit Vince nutzen.

Und ich hatte ja auch Holger dabei. Der mich über die gesamte Dauer des Spiels hinweg konstant mit Bier belieferte. Sicher, es gibt Argumente die für eine Ehefrau sprechen, aber gegen so eine stabile Bierversorgung ist eigentlich auch nichts zu sagen.

Zum Glück gelang es uns das Spiel, nicht zuletzt dank zweier Tore von Prinz Kevin, doch noch zu drehen und mit einem sicheren 3:1 souverän nach Hause zu fahren.

Hier erklärt Karsten gerade das erste Tor.

Folglich nicht nur vom Sieg berauscht, ließen wir uns nach dem Spiel schön Zeit um das Stadion zu verlassen.

Wir fanden die Zeit meinen Arenabaustein zu besuchen, tranken etwas, versorgten uns mit Weihnachtskalendern und anderem Tand, tranken etwas und Dirk traf, zwischen 61.973 Zuschauern, genau die beiden, die nicht nur Sigmaringen kannten, sondern die sogar schon mal dort waren.

Leider mussten wir das Gelände dann irgendwann doch wieder verlassen, verabschiedeten uns von Karsten und Andreas und fuhren, von Steffi chauffiert, zurück zu Holger. 

Das Abendessen bestand diesmal aus einem von einer Asiatin okkupierten Fondue und gegrilltem Fleisch.

Es gab, ihr werdet es kaum glauben, Bier.

Ich hatte natürlich nicht die Absicht mich abzuschießen, ich musste schließlich am nächsten Tag meine beiden Wertsachen wieder gut nach Hause bringen.

So überlies ich den Schnaps dankend Steffi und Holger.

Zum Glück.

Drei Tore und nichts zu Essen in Essen

In dieser Stimmung bitte ich dich lieber Leser, mir eine kleine nostalgische Anwandlung zu verzeihen.

Natürlich sind für mich Besuche auf Schalke immer noch etwas Besonders, gerade weil ich ja nicht so oft die Möglichkeit dazu habe, aber es geht mir oft so, dass ich es gar nicht so richtig genießen kann. Und damit meine ich jetzt nicht wegen der Nervosität die von einem Spiel ausgeht, die ist bei mir immer gleich groß, ob im Stadion, oder 10.000 km entfernt in Thailand.

Ich meine, dass es mittlerweile im Umfeld eines solchen Spiels viele Dinge gibt, die mir nicht mehr so recht gefallen, oder die mich einfach nur nerven.

Das kann daran liegen das ich vielleicht ein verbitterter alter Mann geworden bin, es kann aber auch daran liegen, dass mir Böklunder Fanbox, Tippico Tippwettengutscheine verteilenden Studentinnen und ähnliches Gedöns einfach nicht so Recht gefallen will.
Was mich aber gerade an diesem Tag wieder so richtig zurück in die Spur gebracht hat, war die Freude, die man Steffi ansehen konnte.

Da konnte ich mal wieder so richtig sehen wie sehr Schalke faszinieren kann.

Danke Steffi!

Lieber Gott, was habe ich getan, dass ich einen Schalker in die Arme nehmen muss?

Jetzt bin ich schon darauf gespannt wie es sein wird wenn ich eines Tages zum ersten Mal mit Vincent im Stadion sein kann!

Okay, Nostalgiemodus aus.

 

Der Sonntag begann mit leckerem Frühstück und dann machten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg.

Vincie war mal wieder ohne Einschränkungen brav, der Verkehr war störungsfrei und hätte ich kurz vor Würzburg nicht tanken müssen, wären wir sogar mit nur einem Wickelstopp bis nach Hause gekommen.

Die meiste Zeit schliefen die beiden auf der Rückbank nämlich und das obwohl die komplette Fahrt über meine Lokalmatadore/Ährwin CD in Endlosschleife lief.


Danke Schalke das es dich gibt! Wir leben dich.

Fotosession in Holgers Wohnzimmer
Mit einem Sieg lässt sich gut schlafen.
Bald kenne ich mehr Rastplätze als ein Trucker
Ein guter Kilometerstand für jeden Schalker
Und eine Zierde für jedes Auto!
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