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(Stand 21.08.2013)

Meine ersten beiden Wochen auf dieser Welt

Geboren wurde ich am Montag dem 22. Juli 2013. Geplant war ja eigentlich der 20. Juli und insgeheim hatte mein Papa auf den 19. Juli gehofft, denn das ist der Geburtstag seiner geliebten Oma, meiner Uroma, gewesen.

Meine Uroma, mein Papa und meine Ururoma

Meine Uroma und meinen Uropa kann ich ja leider nicht mehr kennen lernen, da hat der Papa zu lange gebraucht um Kinder zu bekommen. Aber wer weiss das schon, früher hätten Papa und Mama ja vielleicht ein ganz anderes Kind bekommen und wer weiss wo auf dieser Erde ich dann gelandet wäre.

Also ich glaube das ist jetzt schon ganz gut so wie es gekommen ist.

Und wenn ich mir meine beiden Eltern so anschau, dann sehen die eigentlich auch verdammt glücklich aus.

Sicher, ich halte sie noch ein wenig auf Trab, aber das wird im Laufe der Zeit garantiert nicht weniger werden.

Ich bin ja bis jetzt ein ruhiges Kind, aber freut euch bloß nicht zu früh...

Papa und Uropa

Am Sonntag dem 21. war ich ja noch in Mamas Bauch, da waren wir um 10:00 am Morgen im Klinikum Fürth zu einer Untersuchung. Die Ärzte haben dort festgestellt , dass nur noch wenig Fruchtwasser im Bauch war. Früher war eigentlich immer viel davon da, wo das hin ist war keinem so Recht klar, denn die Fruchtblase war nicht geplatzt. Vielleicht hätten die mich mal fragen sollen, haben sie aber natürlich nicht gemacht.
Man hat der Mama dann Tabletten gegeben um die Geburt einzuleiten und Mama und ich haben unser Klinikbett bezogen. Gut das meine Elterm diesmal vorbereitet waren und die Tasche schon dabei hatten, ihre Kamera hat Mama ja sowieso immer dabei, und mich auch.

Da waren die Wehen noch nicht stark und Mama konnte noch lachen.

So gegen 21:00 am Abend hat die Hebamme Mama nochmal untersucht und festgestellt, dass es wohl noch etwas dauern würde. Aber Mama hatte schon gewaltige Wehen und ich hab mich schon ganz schön gewundert was da so los war. Der Papa ist dann so gegen Mitternacht nach Hause gefahren. Aber Mama ging es gar nicht besser und um 2:30 hat sie Papa angerufen das er schnell kommen soll. 

Um drei Uhr sind wir drei dann in den Kreißsaal und die Hebamme hat festgestellt, dass der Muttermund jetzt schon weiter offen ist, dass aber noch viel passieren muss bis ich da durch passe. Mama hat dann so Mittel in einem Tropf bekommen und es ging los mit Pressen und so. Hat aber ganz schön gedauert. Der Doktor hat mir auch ein paar Mal in den Kopf gepiekst um mir Blut abzunehmen.

Im Kreißsaal

Am Morgen wurde es mir aber dann doch etwas eng ums Herz. Ich habe immer weniger Luft bekommen und die blöde Nabelschnur war auch noch um meinen Kopf gewickelt.
Die Ärzte und die Hebamme, jetzt schon zu dritt im Einsatz, haben dann mit einem Schnitt und einer Saugglocke der Mama noch ein bisschen mehr geholfen und um 6:12 bin ich dann endlich rausgeploppt. Die Mama war natürlich überglücklich. Papa hat wohl etwas betröppelt geguckt. Der hat bestimmt gedacht ich komme da raus und fang gleich an zu schreien, werde zur Mama gelegt und er kann dann meine Nabelschnur durchschneiden. Denkste, irgndwie war mir ja gar nicht nach Schreien, ich war völlig platt und konnte mich kaum bewegen.
Die Hebamme hat dann auch die Nabelschnur durchgeschnitten, der Papa wollte nicht weil es sonst noch länger gedauert hätte.
Mich hat man gleich zu einem Kinderarzt gebracht. Der hat mir Luft gegeben. Nach einer halben Stunde durfte mein Papa dann zu mir, die Mama wurde noch von den Ärzten versorgt. Papa hat viel mit mir geredet, nur dummes Zeug glaub ich, hat mir aber gleich auch das Schalke Lied vorgesungen.
So ca. 45 min nach der Geburt war ich dann auch wieder bei der Mama.

 

 

 

Der Papa hat mich gleich auch fotografiert und das hier ist mein erstes Bild.

Ich war schon 52 cm groß und 3400g schwer.

 

Also ich glaube vertauscht worden bin ich nach der Geburt nicht.

Das bin ich nämlich auf dem Ultraschallbild aus dem 6. Monat.

 

 

 

 

 

 

... und das hier bin ich nach meiner Geburt:

Ziemlich ähnlich, oder?

 

 

Den ersten Tag habe ich ansonsten fast völlig verschlafen.

Ich hab nur ganz wenig getrunken, ey Leute, ich war verdammt müde und nach dem ganzen Stress, ich wollte halt einfach meine Ruhe haben.

Der Montag der 22. Juli war ein Tag mit Vollmond und ein wichiger buddhistischer Feiertag (Asanha Bucha).
Außer mir wurde heute in England noch der Sohn eines Prinzen geboren, der heisst Georg und wird vielleicht irgendwann mal König von England. Naja, da kann er ja auch nix für. Aber im Elfmeterschießen gewinnen eh wir!

Am zweiten Tag hab ich so langsam gemerkt das ich auf der Welt bin. Zum Glück hatten wir im Krankenhaus ein eigenes Zimmer und Papa war den ganzen Tag da. Mama sowieso.
Die Schwestern haben uns geholfen so gut es ging. Das Krankenhaus war aber auch ganz schön voll. Alleine 9 Geburten am Dienstag.
Am Nachmittag bekam ich dann auch schon meinen ersten Besuch.

 

Als Erstes kamen meine "Tante" Rat (Pee Naa) und Onkel Heiner aus Cadolzburg.

Ich hab gehört, dass die sogar schon Spielzeug für mich zuhause haben! Ich glaub die werde ich in Zukunft gerne besuchen.

 

Mamas Freundinnen aus der Thai Gang kamen dann auch noch. Pee Bee und ihr Mann Jürgen, Nong Kem und Nong Su. Die sind alle ganz nett zu mir gewesen.

Mama schwört ja, dass ich beim ersten Besuch von Bee deren Stimmer erkannt habe, weil Mama und ich in der Schwangerschaft ganz oft im Massagegeschäft von Bee in Nürnberg waren  und die dann immer so viel erzählt haben.

 

Gegen Abend kam dann auch noch Mamas Freundin Pee Morn und ihre beiden Töchter Jasemin und Maragarita.

Die wohnen ganz bei uns in der Nähe und ich glaube, die beiden werden irgendwann mal meine ersten Babysitter werden ;-)

Der Mittwoch war ein ruhiger Tag und am Abend kamen dann noch eine andere Mutti mit ihrem Sohn zu uns ins Zimmer.
Am Donnerstag durfte ich dann mit Mama und Papa nach Hause. Zuerst wurde ich noch einmal untersucht und der Doktor war sehr zufrieden mit mir.
Meine erste Autofahrt außerhalb von Mamas Bauch habe ich verschlafen, lag vielleicht aiuch dran, dass der Papa so schnarchnasig gefahren ist, er wollte wohl ganz besonders vorsichtig sein.

Das Wetter war übrigens sehr heiss.
Zuhause angekommen wartete schon ein Brief vom FC Schalke 04 auf mich, darin meine Mitgliedskarte.
Mein Kinderzimmer ist soweit okay, da bin ich natürlich die meiste Zeit, aber ich werde schon noch dafür sorgen, dass alles ein bisschen mehr nach meinem Geschmack gestaltet wird. Ich habe hier ja noch viel Zeit vor mir.

Die ersten Tage zuhause hat mich die Hebamme Susanne jeden Tag besucht. Sie ist sehr nett und es funktioniert auch ganz gut mit mir.

Ich werde dann jeden Tag gewogen und es geht so langsam auch immer aufwärts mit meinem Gewicht.

Das mit dem Stillen ist so ein bisschen blöd. Das dauert mir immer so lange bis da was kommt. Normalerweise bin ich ja ziemlich ruhig. ich weiss ja das meine Eltern sich auch erst noch an mich gewöhnen müssen.

Deshalb mache ich es ihnen auch nicht so schwer, aber wenn ich meine Milch nicht schnell genug bekomme, dann werde ich schon mal schnall laut und ärgerlich. Am Ende kriege ich dann ja irgendwann auch meine Flasche und dann ich bin schnell wieder ruhig.
Natürlich waren auch wieder viele Freundinnen von Mama zu Besuch.

Am ersten Wochenende hatten wir viel Besuch.

Aber ich habe das die meiste Zeit verschlafen, es war auch immer noch fürchterlich heiß.

Aber die Besucher hatten viele schöne Geschenke für mich dabei. Das ist toll.

Evelyn hatte sogar ein Gedicht für mich vorbereitet! Das fand ich ganz nett, aber mal ehrlich, also unter uns, ich glaube da hatte ihr ihre Mama geholfen...

 

Am Samstag Abend habe  ich dann mit Papa das Raul Abschiedsspiel Auf Schalke geguckt. Okay, ich durfte nicht gucken, weil das noch nicht gut für mich ist, sagt Papa (Also Fernsehen, nicht Schalke). Ich glaube die Augen oder so.

Aber wir haben leise zugehört und es war ja auch ein tolles Spiel mit vielen schönen Toren für uns.

Gleich in der ersten Woche war dann auch noch Mamas "Thai Gang" zu Besuch. Natürlich wollten die mich alle sehen, ist doch klar. Das war am Dienstag.

Am gleichen Morgen waren wir außerdem noch beim Kinderarzt. Die haben dort mein Gehör gemessen, naja, muss wahrscheinlich sein. Sie hatten auch nix zu meckern, ich auch nicht und deshalb war ich auch die ganze Zeit ruhig.

Genauso als ich anschliessend mit Papa und Mama zum ersten mal beim Einkaufen im Supermarkt war.

Auf dem Supermarktparkplatz hat der Papa dann auch ganz fix auf einem "Elternparkplatz" geparkt. Die sind fast so gut wie die Frauenparkplätze, sagt er. Nicht ganz so breit vielleicht wie ein Frauenparkplatz, aber doch schon ganz schön bequem zum parken.
Ich glaube da hätte der Papa sogar zum ersten mal gerne ein größeres Auto gehabt.

 

Am Donnerstag waren wir dann bei der Frauenärztin von Mama. Sie hatte am Abend vorher große Schmerzen. Aber die Ärztin hat gesagt  das alles okay ist. Das hat uns schon sehr beruhigt.

Sie soll halt noch vorsichtig sein uns nicht so viel machen.
Der Papa versucht ja viele Sachen zu machen um Mama zu helfen, das macht er manchmal ganz gut, manchmal auch nicht.

Wenn er zB der Mama etwas zu Essen vorbereitet, dann scheint es ihr nicht so besonders zu schmecken. Naja, die Mama kocht halt gerne selbst, das habe sogar ich jetzt schon gemerkt.

Aber wenn Mamas Milch mal nicht reicht, und das passiert oft wenn ich großen Hunger habe, dann macht der Papa Fläschen für mich fertig. Also ich kann mich da nicht beschweren, mit Flaschengetränken kennt er sich anscheinend ganz gut aus.

Papa hat mich auch schon ein paar mal gewickelt. Da hab ich ihm schon mal ganz schön zu tun gegeben und lustig war es auch, als er mir die Windel mit Kaka abgenommen hatte und ich zu pieseln angefangen habe. Hehe, er war zwar schnell mit der Windel bei der Hand, aber irgendwann erwische ich ihn  schon noch. In der Nacht schlafe ich normalerweise ganz gut, dann kümmert sich meistens Mama alle paar Stunden um mich, wenn ich etwas brauche.

Der Papa verschläft das ja meistens... ich weiss nicht, also wenn Mama nicht wäre müste ich Nachts glaub ich ganz schön viel lauter werden als jetzt.
Unsere Nachbarin hat Papa übrigens erzählt, dass sie mich noch gar nicht schreien gehört hat. Ich will ja nix versprechen, aber ob das wohl so bleiben wird?

Am Freitag waren wir übriges mit Tante Naa und Onkel Heiner im Tempel in Nürnberg.

Der nette Mann dort hat für mich gebetet. Er hat mir auch in kleines Bändchen mit guten Wünschen ums Handgelenk gewickelt und mich ein paar mal angepustet.

Das war viel netter als die Sache mit dem Wasser, wie es seine Kollegen bei der sog. Taufe machen.

Ich glaube das mit dem Buddhismus kann ich mir schon gut vorstellen. Mal sehen.
 


Okay!

Das waren jetzt meine ersten beiden Wochen.

Wahrscheinlich wird in den nächsten Wochen nicht so viel passieren, aber mal sehen.

Morgen kommen auf jeden Fall schon mal mein Opa und meine Oma zu Besuch.

 

Wenn ich wieder etwas zu erzählen habe melde ich mich wieder.

Bis dahin, macht`s gut und denkt dran, immer schön viel Trinken und viel schlafen, dann klappts auch mit der Verdauung.


Glück auf und sawadee Khap
Euer Vincent Chokdee

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