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Die Räder müssen rollen

Kreuz und quer mit Vincent Chokdee Stier

Hallo Freunde,

 

hier bin ich wieder. Es hat lange gedauert, ich weiß. Aber es gab einfach viel zu viel zu tun.

Ich verspreche aber, dass ich mich künftig wieder öfter melden werde. Jaja, das habt ihr alles schon gehört, aber glaubt mir einfach, ich bin doch noch jung, ich kann noch lernen.

Heute beginne ich meinen Blog mal hinten und erzähle nach vorne was so passiert ist, also ich gehe dabei zurück in die Vergangenheit.

Mit fünfeinhalb Monaten hat man schließlich schon eine ganz schöne Vergangenheit vorzuweisen.

Am vergangenen Sonntag, dem 05.01.2014, waren wir zum ersten Babyschwimmen im Klinikum in Fürth, also dort wo ich auch geboren wurde. Das war ziemlich lustig. Wir waren 10 Babys und jeweils ein Elternteil im Becken.

Mama und Papa waren auch dabei. Aber Papa war nicht im Wasser, er hat nur zugeschaut und musste fotografieren.

Aber ich muss glaube ich ganz schnell Schwimmen lernen, denn meiner Mama stand das Wasser buchstäblich bis zum Hals.

Wer hätte gedacht, dass so ein Nichtschwimmerbecken so tief sein kann. Ist halt nicht für kleine Thais gebaut und so musste Mama immer, wie eine Ballettänzerin, auf den Zehenspitzen durchs Wasser tänzeln (auf dem Foto steht sie auf der Treppe, also nicht wundern).

Ab nächster Woche wird dann wohl Papa mit mir ins Wasser müssen. Hehe, hoffen wir mal das dann auch noch Platz im Wasser, oder Wasser im Becken ist.
Das Schwimmen hat mir aber sehr viel Spaß gemacht. Ich hab gar nicht geweint oder sowas, nichtmal wenn ich Wasser geschluckt habe. Am liebsten habe ich gestrampelt und mit den Händen auf das Wasser geschlagen, das hat so schön gespritzt und alle um mich herum waren nachher nass, hehe, aber ich ja auch.

Alle die mich sehen sagen ja immer, was ich für ein süßes Baby wäre.

Papa antwortet dann meistens, wahrscheinlich will er witzig sein, dass ich halt ganz nach ihm käme, er sei auch ein hübsches Baby gewesen. Naja, süß als Baby hin oder her, mein Kommentar dazu lautet, kann ja sein das du als Baby auch mal hübsch warst Papa, aber es kommt halt auch drauf an, was man daraus macht. Ich seh vielleicht noch süß aus Freunde, aber ich kann auch Saures geben.

Aber ich will ja nicht klagen. Ich versteh mich bisher ganz gut mit meinen Eltern, gerade über die Feiertage haben wir ja auch viel Zeit miteinander verbringen können. Das war schön!
Am letzten Sonntag, also schon eine Woche im neuen Jahr, hat Mama übrigens eine Weihnachtsente gekocht und wir haben einfach nochmal Weihnachten gefeiert.

Die Ente hatte wohl, so wie ich, einen leichten Migrationshintergund und sah ziemlich dunkel aus, wie ich zwar leider nicht, war aber trotzdem sehr lecker (wie mir gesagt wurde).
Geschenke habe ich auch schon bekommen, zB ein Musikinstrumentspielzeugdingens, also etwas womit man Krach machen kann, von Mama ausgesucht. Von Karsten und Andreas, die kurz vor Weihnachten zu Besuch waren bekam ich auch etwas was Musik macht, einen tollen Würfel zum spielen und zuhören. Den benutze ich jetzt immer im Bett zum einschlafen, oder aufwachen.

Das echte Weihnachten haben wir bei Opa und Oma in Alzey verbracht. Da gab es die berühmte Weihnachtsgans von Oma. Aber, so wie bei der Ente, hab ich auch da nichts davon bekommen. Ich denke das sollte ich gefälligst bald mal ändern.

Bei uns lag der Weihnachtsmann faul auf dem Sofa rum und trug Turnhose.
Musik unterm Weihnachtsbaum
Was ist das denn Spannendes?
mit Klara, Finn, Annika und Bert

Weihnachten war sonst aber ganz okay. Ich habe meine Verwandschaft getroffen mit Onkeln und Tanten, Cousins und Cousinen. Natürlich inklusive der Grohs Cousinen und -cousin in Nieder-Wiesen. Aber die heißen ja gar nicht mehr Grohs, sondern ganz anders. Egal. War schön mit allen zu spielen. Mit Klara, Ann-Kathrin, Finn, Annika, Hendrik. Luis und Leon. Aber der Leon ist ja eigentlich auch schon fast ein Erwachsener. Der ist jetzt der Größte in unserer Familie, der ist sogar größer als sein Papa und seine Onkels. Wow, so groß möchte ich auch mal werden.

Bisher kann ich Papa ja immer nur auf die Glatze gucken wenn er mich hoch in die Luft hält, was mir übrigens ziemlich gut gefällt! Damit kriegt man mich fast immer zum Lachen.

Silvester waren wir dann am Abend bei Tante Naa und Onkel Heiner in Cadolzburg. Wir sind aber noch vor Mitternacht wieder nach Hause. Ich hab meinen Jahreswechsel dann auch verschlafen.

Das mit dem Schlafen funktioniert übrigens mittlerweile auch ganz gut. So gegen 20:00 schlafe ich mittlerweile schon fast automatisch ein. Zuvor bekomme ich jeden Abend nach dem Waschen eine schöne Massage, eine Thai-Massage.
Bis ca. Mitternacht schlafe ich meistens ziemlich fest und ungestört.
Dann werde ich aber irgendwann mal wach und habe Hunger. Da ich noch nicht an den Kühlschrank oder die Schokoladeschublade gehen kann, muss mich Mama mit Milch versorgen. Danach schlafe ich zwei bis drei Stunden und danach werde ich manchmal stündlich, wach. Aber so bis 8:00, oder 9:00 bleibe ich gerne im Bett. Manchmal schlafen, manchmal spielen, manchmal die Eltern ärgern.
Sie könnten es sicher schlimmer erwicht haben.

Übrigens bekomme ich jetzt so langsam auch schon die ersten Zähne und da darf man als Baby schon mal auch etwas unruhiger schlafen, oder?

 

Jetzt hab ich zuerst über Weihnachten und dann über Silvester berichtet, da ich ja eigentlich rückwärts berichten wollte also verkehrt herum. Egal.

Bevor wir am 22.12. zu Opa und Oma gefahren sind, völlig problemlose Fahrt übrigens, genauso wie auch die Rückfahrt, hatten wir nochmal Besuch.

Die Schalker haben am 21.12. ja in Nürnberg gespielt, die waren aber nicht bei uns. Bei uns waren Karsten, Andreas, Dirk und Steffi aus dem Schalke Fanclub, das war auch viel schöner als was das, was die Schalker zusammen gespielt haben.

Das war ein echt schöner Besuch, aber darüber schreibt Papa nochmal einen Extrabericht, hat er mir versprochen.

1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 0:0
Mama hat übrigens Stunden über Stunden damit verbracht mich in Weihnachtskleidung und -posen zu fotografieren. Wollt ihr sehen?

Seh ich so gut aus?
Ich könnte auch etwas mehr sexy....
... für meine weiblichen Fans!

Aber jetzt mal unter uns, manchmal hab ich auch die Schnauze voll von den vielen Fotos. Ich kann auch nicht immer nur gut aussehen, es kommt doch auch auf die inneren Werte an.

In der Woche vor Weihnachten war Mama gleich zweimal mit mir zum Rückbildungskurs. Das ist dann damit auch abgeschlossen gewesen.
Da der Kurs direkt neben dem Fürther Weihnachtsmarkt stattfand, war ich dort mit Mama natürlich auch ein paar mal. Aber auch mit Papa. Einmal mit seinen Kollegen nach seiner Arbeit, aber auch alleine.

Der Rückbildungskurs war super, da haben die Mamas immer geturnt, wir Babys lagen alle in der Mitte und haben uns kaputt gelacht. Echt jetzt!

Am 10.12. musste Mama dann beim Blutspendedienst des Roten Kreuz helfen. Die hatten da nicht genügend Helfer. Da hat dann Papa auf mich aufgepasst und wir sind alleine durch die Stadt getigert.

Also der Papa kann sich schon auch um  ich kümmern, irgendwie geht das, aber Mama macht es doch besser. Mit Papa geh ich nachmittags öfter mal alleine spazieren. Da hat Mama dann mal etwas Ruhe zuhause und kann… äääh… putzen.. oder ..... Facebook gucken und Fotos bearbeiten? 

In der gleichen Woche, am 11.12., hat Schalke übrigens zuhause gegen Basel das Achtelfinale der CL gesichert. War kein tolles Spiel und ein Schalker Tor fiel nach, na sagen wir mal, abseitsverdächtigem Abspiel :-)

Aber das Ergebnis zählt und wir waren ja auch die klar bessere Mannschaft.

Dadurch, dass wir nach der Winterpause weiter CL spielen hat wohl auch der  Trainer seinen Posten gerettet. Dann geht es übrigens gegen Real Madrid, eine ziemlich berühmte Mannschaft, aber da haben wir Schalker doch keine Angst vor.
Papa mag den Trainer übrigens ja gar nicht. Das war schon von Anfang an so. Bei dem Aus im DFB Pokal, zuhause gegen Hoffenheim, hat er sich ganz besonders geärgert. Das war eine katastrophale Leistung, einfach nur peinlich was wir da gespielt haben. Aber solange ein Spieler bei Schalke ist, oder eben auch ein Trainer da ist, muss man ihn im Stadion, wenn das Spiel läuft, unterstützen. Davor und danach daf man ruhig mal meckern, sagt Papa. Das sei auf Schalke halt schon immer so gewesen. Wenn man seinen Verein liebt gehört das eben dazu. Sowas lerne ich jetzt alles bei meinem Papa.

Schön war mein erstes halbes Jahr als Schalke also nicht immer, aber das gehört auch dazu.

Wollt ihr mal die verschiedenen Gesichter eines Schalkers sehen?

So sieht eine Niederlage aus
Punkteteilung, Stimmung Unentschieden.
Schalke Sieg

Moment, moment, es geht doch noch weiter.

Derbysieger, Derbysieger, Derbysieger!
Was gewinnen wir diese Saison, die Championsleague?

Was haben wir im Dezember noch alles gemacht? Mama war ein paar Mal mit mir zu Treffen ihrer zwei Müttergruppen. Einmal die Mütter aus dem Vorbereitungskurs und einmal mit den Müttern aus ihrem Yoga Kurs. Mama geht da gerne hin und ich auch. Da treffe ich immer viele andere Babys und das macht Spaß wenn man mal nicht so ganz alleine spielen muss. Zum Glück treffen wir uns da ziemlich regelmäßig. Öfter gehen wir auch nach Nürnberg in den thailändischen Tempel. Der Mönch dort ist nämlich auch ein guter Babysitter, hehehe. Aber natürlich sind da in erster Linie immer ganz viele Tanten die mit mir spielen möchten. Da bin ich dann meistens Hahn im Korb, oder Hähnchen.

Seit Herbstbeginn, also seit dem ersten Monat mit einem R im Namen, dem SeptembeR also, gibt es in Franken übrigens wieder Karpfen. Und Mama ist ein großer Karpfen Fan. Wir waren deshalb auch bestimmt schon mindestens ein halbes Dutzendmal Karpfen essen, eher sogar mehr. An Wochenenden mit Papa und unter der Woche auch schon mal mit Mama alleine, oder zusammen mit ihrer Freundin Su. Die bekommt übrigens im Februar auch einen Sohn, da freue ich mich schon drauf, wir werden bestimmt gute Spielkameraden.

Fränkischer Karpfen mit thailändischer Chillisoße.

Im November hatten wir die sog. U4, die vierte reguläre Kinderarztuntersuchung. Da bin ich dann auch das erste Mal geimpft worden. Zwei Spritzen waren das. Das tat schon weh und war ja auch verdammt ungewohnt. Mama ging auf Anraten der Ärztin extra raus in den Flur, als mir die Ärztin die Spritzen gegeben hat. Papa hat mich festgehalten. Aber es war dann zum Glück gar nicht so schlimm, ich war sofort wieder ruhig und am Abend gab es auch keine Probleme mit möglichen Nachwirkungen.

Überhaupt war ich bisher, toi toi toi, immer gesund.

Die Ärztin ist auch sehr zufrieden mit mir gewesen. Wir hatten ja die Ärztin gewechselt, weil Mama die erste Kinderärztin nicht so gefallen hat. Die neue Ärztin ist aber sehr nett und nimmt sich auch Zeit für uns, das gefällt mir. Papa und Mama sind auch zufrieden.

Kurz davor, am 8. November, fuhren wir zu meinem Vormieter Holger nach Essen. Das war auch ein tolles Schalke Wochenende für Papa. Mama und ich konnten noch nicht mit ins Stadion. Wir haben uns bei Holger auch mit Steffi und Dirk getroffen, die beide zum ersten Mal in der Arena waren. Auch dazu wird Papa einen eigenen Bericht schreiben, denn mit Karsten und Andreas, die natürlich immer im Stadion sind, trafen an diesem Wochenende fast alle Mekongknappen zusammen.

FC Schalke 04 - SV Werder Bremen 3:1

Die vielen Kleinigkeiten die sonst noch so passiert sind lass ich jetzt einfach mal weg, sonst wird das einfach viel zu viel.
Wir sind damit schon im Oktober, wo wir Besuch bekamen von Andreas und Ae aus dem Fichtelgebierge, mit der netten Evelyn, die ich da zum zweiten Mal getroffen habe.

Die haben uns, wie jedes Jahr (klar, das kann ich locker behaupten, was?) die Forellen aus ihrem eigenen Teich gebracht. Wie die da so aufwachsen, gefangen und geräuchert werden, das möchte ich mir irgendwann schon gerne mal ansehen.
Tante Naa und Onkel Heiner waren auch da, und Heiner, der Profifotograf, hat tolle Fotos von uns Dreien gemacht.

Wir haben da alle drei die japanische Kleidung getragen, die uns Papas Freund Norio-san aus Japan geschenkt hatte.

Norio-san kommt übrigens nächsten Sommer vermutlich wieder nach Deutschland um uns zu besuchen und hier Fußball WM zu gucken. Ich freue mich schon darauf ihn kennenzulernen, hoffentlich darf ich dann auch mal mit zu einem Spiel…

Mit Heiner und Naa waren wir dann abends in einem schönen griechischen Restaurant in Nürnberg essen. Ich war jetzt schon ziemlich oft mit Mama und Papa in verschiedenen Restaurants. Dabei habe ich mir nie etwas zu Schulden kommen lassen, ich war immer brav und hab meinen Eltern keinen Kummer gemacht.

Und jetzt, da wir ja schon im Oktober sind, kann ich euch endlich auch etwas von der Fürther Kerwa erzählen.

Meiner ersten Kerwa, logisch, aber für uns gebürtige Färdder ist die Kerwa halt eben etwas ganz besonderes. Deshalb war ich auch mehrfach dort

Ich habe mir alles  fasziniert angesehen, was ich in Zukunft alles mal ausprobieren möchte.

Für Papa gabs jeweils ein Seidla und Mama bekam gebrannte Chillimandeln, oder ähnliches.

Aber manchmal konnte ich sogar mitten in dem ganzen Trubel schlafen, das soll mir mal einer nachmachen...OHNE das ich Bier getrunken hätte!

Zum großen Erntedankumzug hatten wir dann übrigens auch noch einen ganz besonderen Termin. Das Altenheim in dem Mama manchmal Besuchsdienst gemacht hat, hatte einen Ausflug mit den Senioren zum Umzug geplant. Da es nicht so viele Helfer gab, haben Mama und Papa auch geholfen.

Papa hat eine alte Dame im Rollstuhl gefahren, und das ohne sie schwerer zu verletzten. Mama musste ja meinen Kinderwagen schieben.

Wir haben die alten Leute im Altenheim abgeholt und alle zusammen sind wir mit der U Bahn zum Rathaus gefahren.

Leider war an diesem Tag das Wetter nicht so besonders gut. Wir haben uns dann Plätze an der Absperrung für die Rollstühle gesucht, damit alle den Umzug sehen konnten. Mama hat dann auch fleißig fotografiert und Papa hat sich um mich gekümmert.

Nach dem Umzug haben wir alle wieder gut zurückgebracht.

Papa hat übrigens einen älteren Herrn getroffen der ihm erzählt hat, dass er aus Gelsenkirchen stammt und früher Bergmann war.

Das war für Papa als Schalker natürlich ganz toll zu erfahren. Er erzählte auch, dass er sogar mal auf Schalke Fußball gespielt hat. Nur in der Jugend und nur für Westfalia Schalke, aber der Papa war trotzdem ganz arg beeindruckt von der Geschichte, ihn fasziniert halt einfach alles was irgendwie mit Schalke zu tun hat.

Anfang Oktober, am 5.10, waren wir übrigens zu einem kurzen Besuch bei Mamas Freundin Meaw in Goldkronach bei Bayreuth. Heiner und Naa und Andreas und Ae waren auch da.

Die Männer mit den Kindern, Benedetta und Evelyn die sind ja beide schon ziemlich groß und laufen alleine, und mein Papa mit mir im Kinderwagen, waren dann auch alle eine ganze Zeit lang spazieren, damit die Mamas in „Ruhe“ tratschen konnten.

Papa hat natürlich nebenbei Fußball gehört und war überglücklich über einen 4:1 Sieg gegen Augsburg. Mein Papa ist schnell zufrieden zu stellen, die Schalker müssen einfach nur gewinnen, aber mit einem Bier kriegt man ihn auch schnell wieder zufrieden.

Ende September waren wir zur letzten Gartenparty der Saison bei Helmut und Pee Wee in Langenzenn.

Es waren natürlich auch die anderen alle da und es war schön wie eigentlich immer in dieser Gruppe.

Nur Papa war nicht ganz zufrieden, denn Schalke hatte am Nachmittag eine 3:0 Führung in Hoffenheim verspielt. Endergebnis 3:3. Günther aus dem Allgäu, der mit seiner Frau auch manchmal in Langenzenn zu Besuch ist, war auch da.

Er ist ja auch ein ganz eingefleischter Schalker und so hatten die beiden einiges zu besprechen. Das neue große Auto von Onkel Heiner wäre da fast in den Hintergrund getreten, wenn Heiner nicht leichtfertig versprochen hätte, dass er einen blauen Schalke Aufkleber auf sein weißes Auto kleben würde.

Papa, der ja immer noch versucht Heiner von einem Eintritt in unseren Fanclub zu überzeugen, war da natürlich sofort dabei und siehe da, wenige Wochen später, als wir uns alle zur jährlichen Weihnachtsfeier der christlichen Thais in Puschendorf getroffen haben, stand dort ein schicker weißer Lexus mit noch schickerem Aufkleber vor der Halle.
Ein Aufkleber, der diesem Auto erst den letzten Schliff gibt, da bin ich mit Papa ganz einer Meinung!

Ist da nicht vielleicht doch noch was drin für uns Zwei?

Jetzt erzähl ich euch auch noch schnell etwas von diesem Fest. Das war eigentlich wie immer sagt Papa, er muss es wissen, er ist ein alter Mann.

Für mich war das alles völlig neu. Da ist sogar die Weihnachtsgeschichte spannend, weil man nicht weiß wie es ausgeht.

Es gab thailändisches Essen, deutschen Kaffee und Kuchen, ein Kulturprogramm mit Tänzen und Musik, Akrobatik, was super war, und auch eine Weihnachtsansprache. Die war aber schon verdammt lang und nicht mal lustig. Da wurde meine Geduld gewaltig strapaziert um zu erfahren wie die Story um dieses Baby ausging. Als Baby ist man schließlich noch interessiert am Schicksal der Altersgenossen.

Ich war ja von Mama selbst als Nikolaus angezogen und als dann die Nikoläuse kamen, um den Kindern Geschenke zu bringen, da war ich mittendrin im Trubel.

Jetzt aber zurück zum September.
Am 21. und 22. September fand in Nürnberg ein großes Asienfest statt. Dieses Fest gibt es jedes Jahr und Mama und Papa sind dann auch immer dort.
Dieses Jahr waren wir nur an einem Tag, am Sonntag.

Es gab das dort übliche Programm mit Tanz und Musik aus allen Herren (asiatischen) Ländern.

Außerdem natürlich Essen und Trinken, Souvenirs und noch eine ganze Menge mehr.

Ihr seht mich hier übrigens zusammen mit einer in Thailand ganz bekannten Figur... nee, andere Seite, das rechts ist nur Papa!

Einer unsere Ausflüge führte uns übrigens nach Zirndorf, nach einem Spaziergang im Stadtwald waren wir auf der Suche nach einem Lokal in dem man Karpfen essen konnte.

Das fanden wir dann auch, aber außerhalb Zirndorfs, denn dort schienen irgendwie alle Läden geschlossen gewesen zu sein.

Aber immerhin, man findet in der Bahnhofsunterführung dieses kleinen Kaffs, ganz große Kunst.

Eine "Stad"mitte findet man aber eher nicht,

Eine verblüffende Ähnlichkeit, findet ihr nicht auch?

Und weiter im September.
Da hatten wir auch Besuch von Mamas Freundin Pee Alisa und ihrem Mann Pee Norbert. Sie kennen sich aus dem Verein thailändischer Krankenschwestern in Europa.
Die beiden sind sehr nett und haben uns allerlei leckere Sachen aus dem eigenen Garten mitgebracht. Zum Beispiel eine scharfe Erdbeermarmelade von der Papa immer noch schwärmt. Wir haten einen schönen Tag zusammen und irgendwann müssen wir dann die beiden auch mal besuchen, da freue ich mich schon drauf.

Ebenfalls im September zu Besuch war Mamas gute Freundin Noi aus Dänemark.

Die beiden haben sich fast jedes Jahr getroffen seit Mama hier in Deutschland ist.

Sie waren sogar schon mal zusammen in Berlin. Da war Mama ganz ohne Papa hingefahren und der wundert sich heute noch, dass sie damals sogar wieder zurück gefunden hat.

Bei Mamas Orientierungssinn ist das nicht selbstverständlich gewesen (sagt Papa).

Noi ist Krankenschwester in Dänemark und zusammen mit ihrem Freund Claus kamen die beiden vom Jahrestreffen des Krankenschwestern Vereins, in dem Mama ja auch Mitglied ist.

Wegen mir konnte sie ja dieses Jahr nicht zum Treffen fahren, aber da ist es doch schön, wenn die Freundinnen von Mama dann zu uns kommen.

Claus und Noi waren übrigens auf der Durchreise zu einem Urlaub in Italien.

Wir haben uns zusammen Nürnberg angeguckt, waren (natürlich) Karpfen essen.

Als wir in der Stadt waren begegneten uns plötzlich auch zwei der drei Mönche aus dem Tempel in den wir regelmäßig gehen.

Die beiden mussten etwas einkaufen und in einer deutschen Fußgängerzone ist das schon kein ganz normales Bild.

Schade das Papa und ich die Mönche noch nicht verstehen, wir müssen leider beide noch ganz viel Thailändisch lernen. Das wird bestimmt nicht leicht.

Am Abend haben wir übrigens im Fernsehen Schalkes Pokalsieg in Darmstadt angesehen, auch wenn Besuch da ist kann man Papa nur schwer vom Fußball abhalten. Zum Glück ist Klaus auch ein Fußballfan und Papa hat mir erklärt, dass Dänen auf Schalke immer sehr, sehr beliebt sind.

Wenn mich mal einer fragt warum, soll ich einfach nur "Ebbe Sand" sagen, sagt Papa.

Außerdem haben wir viel Quatsch zusammen gemacht, denn Noi ist eigentlich immer lustig. Ich meine, mal ehrlich, wer würde schon auf die Idee kommen Fotos von mir mit langen Haaren zu machen?

Die beiden haben mir übrigens eine riesige Kiste Lego Steine mitgebracht.

Papa sagt, die wachsen dort in Dänemark auf den Bäumen in den dänischen Alpen und werden im Spätsommer von blonden Däninnen mit langen Zöpfen gepflückt.

Ich weiß nicht so recht, wenn ich irgendwann mal ein I Pad habe, werde ich diese Information mal googeln müssen glaub ich. Ich traue ihm da nämlich nicht so ganz..

Das war aber auf jeden Fall ein ziemlich lustiger Besuch und auch da hoffe ich, dass man sich bald mal wieder sieht.

Mein erster längerer Ausflug nach Nürnberg fand Anfang September statt, als zwei Freundinnen von Mama aus Thailand zu Besuch waren.
Die beiden waren mit einer thailändischen Reisegruppe unterwegs, quer durch Europa, und machten Station in Nürnberg.
Wir trafen uns deshalb an der Berg und gingen zusammen Mittagessen und durch die Stadt.

Das dauerte schon ein paar Stunden und Mama und Papa hatten sich vorher schon Sorgen gemacht, ob das mit mir auch alles klappen würde.

Aber auch das hat toll geklappt.

Das Wetter war leider trüb, nass und kalt. Am Mittag ist der Bus dann wieder weiter in Richtung Prag gefahren.

Mittlerweile wisst ihr ja, weil ich es euch ja alles schon erzählt habe, dass das nur der Auftakt zu vielen Ausflügen und Treffen war.

Ich finde es spannend so viel rumzukommen und so viele nette Menschen zu treffen.

Nach diesem Besuch fuhren wir übers Wochenende zum ersten Mal zu Oma und Opa.

Papa hat dann Samstag unsere Schalker in Mainz gesehen. Dazu hat er schon einen kleinen Bericht geschrieben.

FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1

Da Mama und ich ja nicht beim Fußball sein konnten, hatten wir genügend Zeit uns mit meiner Verwandtschaft zu treffen, die kannten mich bis dahin ja auch alle noch nicht.

Eigentlich schade das wir so weit weg wohnen…

Am Wochenende davor, jetzt sind wir schon am 7. September angekommen, war Papa wandern. Das muss ganz anstrengender Leistungssport gewesen sein, denn er war den ganzen Sonntag danach ziemlich müde und kaum ansprechbar. Dazu hat er aber auch schon einen kleinen Bericht geschrieben.

Mekongkurier, Rubrik Wandern

Auf dem Foto seht ihr Papa übrigens mit Wandersmann Holger, nach ihrer Rückkehr, etwa so gegen zwei Uhr Nachts.

Da dieser Samstag ein total schöner, sonniger Tag war, sind Mama und ich, zusammen mit Su, nach Cadolzburg gefahren.

Natürlich um dort Tante Naa und Onkel Heiner, die Cadolzburger Oma und auch noch ein paar andere Leute zu treffen.

Das war meine erste Zugfahrt. Von Fürth bis nach Cadolzburg, da soll nochmal einer sagen ich hätte noch nichts erlebt.

Das ein oder andere Foto von diesem Ausflug gibt es natürlich auch....

Und damit sind wir auch schon im August und somit fast am Ende meiner Erzählungen, oder am Anfang, ganz wie ihr wollt.

Ende August waren Papas Cousin Hermann und seine Freundin Kirsten zu Besuch. Weil ich da ja noch ganz klein war und weil sie deshalb Angst hatten uns zur Last zu fallen, hatten die beiden sogar extra im Hotel gewohnt. Also nächstes Mal können sie dann gerne bei uns übernachten, mein Kinderzimmer stelle ich ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Außerdem hatte ich noch viele andere Besucher, weshalb es mir auch schwer fällt mich an alles zu erinnern.

Papas nette Kollegin Doris war zB da, mit selbstgestrickter Mütze und Handschuhen für mich, natürlich waren meine beiden Babysitterinnen (in spe) Jasmin und Margarita häufiger zu Besuch, oder wir mit den Beiden und Ihrer Mutter irgendwo unterwegs … ich sag nur Stadtpark.

Natürlich Bernd und Poom aus Nürnberg, dort waren Mama und ich auch oft zu Besuch und ich glaube es gab keinen Besuch, an dem Mama nicht ihr Handy dort vergessen hätte. Aber immerhin, mich hat sie noch nie irgendwo vergessen.

Papas guter Kumpel Klaus war da und durfte Baby halten, wo er sonst doch immer nur kaputte Computer halten (und reparieren) darf.

Ebenso waren Papas ehemaliger Chef Peter und seine Frau Nicole zu Besuch.
Sie waren auf dem Weg in den Urlaub im Bayerischen Wald und haben extra einen Umweg über Fürth gemacht um mich zu sehen. Das war ein völlig verregneter Tag, aber da war ich ja auch noch so klein, dass man mit mir eh noch nicht viel machen konnte.

An einem sonnigen Augustsonntag waren wir bei Jips Freundin Bee und ihrem Mann Jürgen zum Frühstück.

Die beiden gehen demnächst nach Japan und wir hatten überlegt, ob wir vielleicht ihre Wohnung mieten könnten. Nicht nur eine Wohnung, sondern sogar ein richtiges Haus mit Garten. Das wäre natürlich schon toll gewesen, aber Papa und Mama haben sich dann entschieden, dass es wohl doch zu teuer für uns ist. Schade, aber da kann man halt nix machen.

Immerhin waren wir an dem Tag dann auch zum ersten Mal in einem Biergarten. Naja, es gab für mich auch nur Milch, hatte ich mir irgendwie spannender vorgestellt.

Ich hoffe euch hat mein Bericht so gut gefallen wir mir.

Ich habe fertig.
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